Warum zum Teufel noch ein Food Blog?

Ich habe keine Ahnung warum es diesen #FoodBlog braucht. Da draußen im Netz tummeln sich Abertausende und vermutlich noch ein paar mehr, die sich Tag für Tag in Back-, Koch- und sonstigen Blogs austoben, die meisten recht, viele eher schlecht, einige sogar verdammt gut. Und doch fühle ich, dass ich dem Netz etwas von mir geben kann, das vielen Blogs fehlt.

Ich bin Andreas Strobl, 49 Jahre alt, verheiratet – nur wenige werden mit diesem Namen etwas anfangen können. Das spielt für mich auch keine große Rolle, denn in erster Linie starte ich dieses Projekt für mich selbst, und hoffe, dass ich den Leser mit meiner Art, an die Dinger heranzugehen, inspirieren kann. Ich bin Hausmann, mittlerweile seit fast 10 Jahren, und habe früher in einem großen Verlagshaus gearbeitet. Nach einer schweren Rückenoperation hat mich das 9-to-5-Berufsleben relativ rüde ausgespuckt. Seither habe ich mich mit selbständigen Tätigkeiten, Erholungsphasen, hauptsächlich aber mit chronischen Schmerzen, Ärzten, Krankenhausaufenthalten, Rehas und Therapien herumgeschlagen. Keine sehr lustige Lebensphase, aber man kann es sich halt nicht raussuchen.

Seit ein paar Wochen gibt es einen Silberstreif am Horizont, denn mir wird ein Gerät implantiert, das in der Lage ist, Schmerzen “abzuschalten”, was für mich einer Art Neuanfang gleichkommt. Dieses Ding gibt mir, wenn es richtig eingestellt ist, wieder ein Stück Lebensqualität zurück, die mir im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist.

Bauernbrot mit DinkelWarum erzähle ich das alles? Nun, während der letzten 10 Jahre bin ich durchs Hausmanndasein mehr oder weniger notgedrungen zum Koch und Bäcker mutiert. Anfangs kochte ich alles recht zweckgebunden, einfach um mittags was auf dem Tisch zu haben, oder weil die Schmerzen nicht mehr zuließen. In der Zwischenzeit aber bin ich doch ziemlich ambitioniert, sofern es der Körper zulässt. Eine meiner größten Leidenschaften ist das #Brotbacken geworden, sehr traditionell und fast immer mit selbst angesetztem #Sauerteig. Hierüber möchte ich in diesem Blog gerne ausführlicher schreiben. Natürlich koche ich auch “normale” Dinge, und wenn ich etwas Neues ausprobiere, das mich reizt, wird das hier im Blog natürlich auch Niederschlag finden. Kurz gesagt: Wenn’s mir gutgeht, sprudelt es hier von ganz alleine aus mir raus, und ich bin schon sehr neugierig, wohin es mich mit diesem Projekt überall hinweht.

Einige meiner Werke habe ich in der Vergangenheit bereits bei instagram und hier und da auch bei facebook verewigt. Wer also schon mal spicken will, kann das auf diesem Wege gerne tun.

Feedback ist immer willkommen, Kritik ebenso wie Lobhudelei. Denn eines ist sicher: Niemand kann alles perfekt können – der Weg ist das Ziel… und der Weg ist verdammt spannend. Gerade beim Kochen und Backen.

Join the Conversation

  1. Hallo Andi 🙂
    Ich freue mich schon auf weitere Rezepte !
    ,`-) Vielleicht ist ja auch mal etwas glutenfreies dabei…
    LG Martha

    1. Hallo Martha, danke fürs Feedback. Glutenfrei wird durchaus auch ein Thema sein, zumal ich mit einer Frau verheiratet bin, die mit Gluten auf Kriegsfuss steht, ebenso wie mit Fructose und Lactose. Klar wird hier vorrangig das zu finden sein, was mir schmeckt und auf was ich (zum Glück) nicht verzichten muss – aber ich bin nach allen Seiten offen. 😉

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *