Açma – Türkisches Brötchengebäck

Es ist schon viel zu viele Jahre her, dass ich meinen letzten Urlaub an der türkischen Riviera verbracht habe. Und jedesmal wenn mich die Sehnsucht an dieses wundervolle Fleckchen Erde plagt, krame ich mir meine alten Türkei-Rezepte wieder aus der Schublade hervor (mittlerweile aus der Dropbox auf dem iPad) und hole mir etwas davon in meine Küche und auf den Teller. Acma – das ist ein ebenso einfaches wie leckeres Gebäck, und jeder verarbeitet und formt diese Teilchen ein wenig anders. Bei den einen wird ein Bagel-ähnlicher Kringel draus, andere formen einfache Klopse, ich mache davon irgendwas in der Mitte. Wichtig: Es muss schnell gehen und lecker schmecken! Deshalb benutze ich für das Kneten und Gehen des Teigs meinen Brotbackautomat im Teig-Kurzprogramm (45 Min.).

Bei den Zutaten halte ich mich weitestgehend an das Original, aber ein bisschen abgewandelt habe ich es dann doch. Here we go!

Zutaten:

  • 500 g Mehl (405)
  • 1 Würfel Hefe
  • 100 ml Olivenöl (neutrales)
  • 100 ml Milch (3,5% Fett)
  • 100 ml Wasser
  • (man kann auch das Wasser weglassen und stattdessen 200 ml Milch verwenden – Geschmackssache)
  • 3 EL Zucker (alternativ Honig – schmeckt mir persönlich besser und macht beim Teig wenig Unterschied)
  • 1 TL Vanillezucker (das ist meine persönliche Geheimzutat)
  • 2 Eier (getrennt)
  • 1 Prise Salz
  • Sesamkörner und Schwarzkümmel zum Bestreuen
  • 1-2 EL weiche bis flüssige Butter

Zubereitung:

  1. Milch, Wasser und Hefe vermischen, den Zucker bzw. Honig dazugeben. Anschliessend das Mehl, das Eiweiß, das Olivenöl und Salz dazugeben. Ab in den BBA oder die Küchenmaschine zum Kneten.
  2. Dank der großen Menge Hefe geht dieser Teig recht schnell auf, im BBA noch etwas schneller, so dass man nun den Ofen schon auf 170 Grad vorheizen kann. Formt aus dem Teig ping-pong-ball-große Bällchen und legt sie erstmal beiseite. Nun könnt ihr die Teiglinge nach Gusto formen. Ich drücke sie erstmal in der Hand flach und verwinde sie 1-2 Mal in sich und drücke zum Schluss eine kleine Mulde in die Mitte. Wie gesagt, das macht ihr wie ihr lustig seid. Legt sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  3. Streicht nun in jede Mulde großzügig Butter, hier müsst ihr nicht sparen. Danach pinselt ihr alle Teiglinge mit Eigelb ein, bestreut sie mit Sesam und Schwarzkümmel (der übrigens mit dem hierzulande verbreiteten Kümmel geschmacklich rein gar nichts gemein hat) und schiebt das Blech für 20-25 Minuten in den Ofen.

Voila!

Ich persönlich liebe Acma mit Butter und Marmelade, oder besser noch Honig zu ner schönen Tasse Kaffee. Durch das Sesam-Schwarzkümmel-Aroma ist Acma aber so vielseitig, dass ihr es auch herzhaft mit Frischkäse und Schinken o.ä. belegen könnt.

Vielleicht hat ja der eine oder andere nun ne Anregung fürs 1. Advents-Wochenende mitgenommen. Wünsche euch viel Spass beim Nachbacken und freue mich auf euer foodback!

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