Tassen-Zitronenkuchen mit Dinkelvollkorn und Orangen-Schokoglasur

Jaja, man merkt´s – es geht auf Weihnachten zu. Man fängt an, nen süßen Zahn zu kriegen, und es fallen einem automatisch wieder die leckersten Backrezepte ein. Eins davon ist mein Tassen-Zitronenkuchen, den ich normalerweise in etwas „ungesünderer“ Form mit „normalem“ Mehl zubereite. Diesmal habe ich allerdings, sei es um mein Gewissen zu beruhigen, oder weil ich einfach mal was Neues ausprobieren wollte, ein paar Änderungen vorgenommen. Das Ergebnis war erfreulich lecker, und ich habe diese Variation sicher nicht das letzte Mal gemacht.

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 1 Tasse Joghurt
  • 2 Tassen Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Schuß Whisky oder Rum
  • 1 Tasse Olivenöl (mildes)
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas geriebene Zitronenschale
  • 2 Tassen Dinkelmehl 812
  • 1 Tasse Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre
  • ca. 100 g Orangengelee oder -konfitüre

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Joghurt, Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine verrühren bis es leicht schaumig wird. Anschliessend Öl, Salz, Whisky, Zitronensaft und die Zitronenschale hinzugeben und weiter rühren.
  2. Mehl und Backpulver hinzugeben und solange weiter rühren lassen, bis ein leicht dickflüssiger Teig entstanden ist. Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  3. Kastenform mit Olivenöl ausstreichen und die Kuchenmasse einfüllen. Der Kuchen kommt jetzt für 50-60 Minuten in den Backofen. Um zu testen, ob der Kuchen wirklich durchgebacken ist, einfach Schaschlikstäbchen in der Mitte des Kuchens reinstecken und prüfen, ob noch klebriger Teig dran haften bleibt. Falls nicht – Kuchen fertig und raus damit.
  4. Lasst den Kuchen nach dem Herausnehmen aus der Form nun leicht abkühlen (ca. 15 Minuten) und pinselt ihn, noch warm, mit der Orangenkonfitüre ein. Der Kuchen soll danach so richtig glänzen und kleben. Nehmt aber nicht zu viel, denn sonst bleibt euch nachher die Schokoglasur nicht richtig haften. Stellt den Kuchen nun (abgedeckt mit einer Gitterhaube – ich sage nur „Fruchtfliegen“ – an einen kühlen Ort zum Auskühlen.
  5. Erhitzt die Schokolade im Wasserbad und pinselt den Kuchen schön großzügig damit ein. Wiederum abkühlen lassen und Voila! 

Der Kuchen ist bei uns im Haus der Klassiker unter den schnell gebackenen Leckereien. Jeder mag ihn, und jeder verträgt ihn gut. Normalerweise backe ich ihn, wie oben erwähnt, viel schlichter, mit normalem Weizenmehl und ohne Glasur, denn so schmeckt er einfach immer lecker. Mit dieser Dinkel-Schoko-Variation bekommt ihr aber eine nussige, gesunde Komponente in den Kuchen, und die Orangennote zusammen mit dem Whisky ist einfach Killer. Die verwendete Orangenmarmelade habe ich übrigens auch selbst gemacht aus Orangen, die mir meine Schwester Anfang des Jahres aus Sizilien mitgebracht hat. Geschmacklich ist das natürlich, verglichen mit gekauften Marmeladen, ein weitaus größeres, geschmackliches Highlight.

Wünsche euch nun viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf euer foodback!

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