Buchweizenbrot – glutenfrei, lactosefrei, fructosefrei – vegan

Während ich auf das Reifen meines frisch angesetzten Dinkel- und Buchweizen-Anstellgutes warten muss, habe ich mir mal die Zeit genommen, in meinen alten Rezepten zu stöbern. Und siehe da: Ich bin auf ein Brot gestossen, das nicht nur verdammt schnell zubereitet, sondern obendrein auch noch frei von Gluten, Fructose und Lactose ist. Und das Allerbeste: Vegan ist es auch!

Vegan - ohne Gluten, Fructose und LactoseBei aller Experimenteriererei mit Anstellgütern, Sauerteigen etc. ist mir gänzlich entgangen, dass es auch ohne selbige geht – vorausgesetzt man hat ein anderes Triebmittel, das fast genauso funktioniert und für Leute mit diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten kompatibel ist. Geschmacklich ist das für Brot-Gourmets sicher ungewohnt, jedoch ist es für die „Zielgruppe“ eine sehr leckere Abwechslung.

Das ursprünglich geplante Buchweizenbrotprojekt stelle ich deshalb erstmal kurzfristig hinten an und präsentiere euch dieses Rezept zum heutigen Weltvegantag schon mal vorweg.

Here we go!

Zutaten:

  • 650 g Buchweizenmehl
  • 100 g Maismehl
  • 10 g Salz
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 550-600 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • 75 ml Olivenöl (etwas extra zum Einstreichen)
  • optional: 1 TL Brotgewürz (fränkisches passt hier sehr gut)

Zubereitung:

  1. Die Mehle mit dem Salz und dem Weinsteinbackpulver gut vermischen. Anschliessend in der Küchenmaschine mit dem Mineralwasser und dem Olivenöl allmählich vermischen und verkneten.
  2. Kastenform ausfetten (am besten auch mit Olivenöl) und die zähe Teigmasse gut in der Form verteilen. Anschliessend mit etwas Olivenöl bestreichen und mit einem Messer ein paar Mal einschneiden (nur oberflächlich einritzen).
  3. In den mit 190 Grad vorgeheizten Backofen schieben und 1 Stunde durchbacken. Vergesst nicht, eine Tasse Wasser mit reinzustellen, sonst wird das Brot zu trocken.

Auf dieses Rezept bin ich vor vielen Jahren gestossen, weil ich verzweifelt auf der Suche nach einem Brot war, das meine bessere Hälfte mit ihren vielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten bedenkenlos essen kann. Im Laufe der Zeit habe ich die Zutaten immer wieder variiert und damit das Rezept verfeinert, bis es auch geschmacklich und von der Konsistenz her passte. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen, und mittlerweile schmeckt es auch mir ganz gut.

Tipp: Bewahrt das Buchweizenbrot am besten in einem Brotkasten aus Zirbenholz auf. Zirbenholz wirkt antibakteriell und ist deshalb generell für die Brotaufbewahrung optimal. Da dieses Brot, wie auch all meine anderen selbst gebackenen Brote, keinerlei Zusatzstoffe enthält, kann es vor allem im Sommer recht schnell verderben. Alternativ könnt ihr das Brot auch nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden, und den Teil, den ihr nicht sofort benötigt, portionsweise einfrieren. Übrigens: getoastet schmeckt das Brot fast noch besser.

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